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Beglaubigungen

Diverse Stempel an einer Halterung

Beglaubigung, © Photothek.de

30.10.2018 - Artikel

Bei der Botschaft ist es möglich, Unterschriften und Fotokopien gegen eine Gebühr beglaubigen zu lassen.

Allgemeine Beglaubigungsinformationen

Bei der Botschaft ist es möglich, Unterschriften und Fotokopien gegen eine Gebühr beglaubigen zu lassen. Die Vereinbarung eines Termins ist hierfür in der Regel nicht erforderlich. Die vorgesehene Besuchszeit für Beglaubigungen ist Mittwochs, zwischen 8.30 und 11.30 Uhr.

Die Gebühren sind entweder bar in NOK oder per Kreditkarte (Mastercard oder Visa) in Euro zahlbar. Bei Zahlung mit Kreditkarte wird die Gebühr in Euro abgezogen. Dadurch können weitere Gebühren von Ihrer Bank entstehen.

Für die Beglaubigung Ihrer Unterschrift sprechen Sie bitte unter Vorlage des Dokuments, auf dem Ihre Unterschrift beglaubigt werden soll, und Ihres Reisepasses persönlich in der Botschaft vor. Die Höhe der Gebühr liegt je nach Zweck der Beglaubigung zwischen 20,- und 250.- Euro. Bitte sehen Sie hierzu unsere Liste der Gebühren.

Bitte achten Sie bei Vollmachten und Genehmigungserklärungen darauf, dass der Wert des Rechtsgeschäfts, für das die Vollmacht beziehungsweise die Genehmigung benötigt wird, auf dem von Ihnen zu unterzeichnenden Dokument genannt ist. Andernfalls benötigt die Botschaft konkrete Informationen über das zugrundeliegende Rechtsgeschäft. Falls Sie bereits vor Ihrer Vorsprache in der Botschaft Informationen über die zu erwartende Gebühr wünschen, senden Sie bitte eine Kopie Ihres Vollmachtsentwurfs mit Wertangabe unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Telefonnummer an die Botschaft.

Ihre Unterschrift auf einer Vollmacht kann im Regelfall nur beglaubigt werden, wenn die Vollmacht jederzeit widerrufbar ist.

Für Anmeldungen zum Handelsregister, für die Abwicklung von Aktiengesellschaften und für die Anmeldung von Vorstandsmitgliedern einer AG gelten andere Regelungen. Ihre Unterschrift kann für diese Rechtsgeschäfte nur unter bestimmten Bedingungen in der Botschaft beglaubigt werden. Bitte übersenden Sie daher eine Kopie des von Ihnen zu unterzeichnenden Dokuments vorab unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Telefonnummer an die Botschaft.

Ausführliche Informationen zu Beglaubigungen für die Abgabe einer Namenserklärung, für die Anerkennung einer im Ausland erfolgen Ehescheidung oder z.B. für die Beantragung eines Führungszeugnisses aus Deutschland, finden Sie unter dem entsprechenden Link auf unserer Webseite.

Für die Beglaubigung von Fotokopien bringen Sie bitte die Originale der Dokumente sowie die jeweils benötigten Fotokopien mit. Die Höhe der Gebühr liegt bei 10,- Euro pro Beglaubigung. Die Beglaubigung kann auch auf dem Postweg erfolgen. Die Gebühren sind auf Anforderung durch die Botschaft vorab zu überweisen, ein ausreichend frankierter Rückumschlag muss beigefügt sein.

Für Beglaubigungen zu Rentenzwecken bringen Sie bitte das Schreiben der Rentenbehörde sowie Ihren Reisepass mit. Hierfür ist keine Gebühr zu entrichten.

Bitte beachten Sie, dass die Auslandsvertretungen nicht mehr befugt sind, Identitätsprüfungen bei Kontoeröffnungen, Kreditvergaben von mehr als 15.000 € und vergleichbaren Fällen vorzunehmen.

Beurkundung von Rechtsgeschäften

Beurkundungen von Verträgen und sonstigen Rechtsgeschäften, die in Deutschland ausgeführt werden, können aus rechtlichen Gründen nicht immer auch von norwegischen Notaren durchgeführt werden. Bitte klären Sie gegebenenfalls vorab mit der deutschen Stelle, welche die Beurkundung des Rechtsgeschäfts wünscht, ob eine Beurkundung durch einen norwegischen Notar in Ihrem Fall möglich ist und ob zusätzlich eine Apostille als Echtheitsbestätigung der norwegischen Behörden benötigt wird.

Außerhalb Deutschlands können unter Umständen hierzu besonders ermächtigte Mitarbeiter der Botschaft solche Rechtshandlungen für den deutschen Rechtsbereich vornehmen. Die in der Botschaft aufgenommenen Urkunden sind denen eines deutschen Notars gleichgestellt. Dennoch sind die Mitarbeiter der Botschaft im Regelfall keine Notare. Die Gebühren der Botschaft für die Beurkundung von Verträgen und sonstigen Rechtsgeschäften richten sich nach der Auslandskostenverordnung und entsprechen in etwa denen deutscher Notare.

Grundsätzlich führen die Mitarbeiter der Botschaft Beurkundungen nur dann durch, wenn das zugrundeliegende Rechtsgeschäft eine Beurkundungspflicht für den deutschen Rechtsverkehr vorsieht. Im Gegensatz zu einem Notar in Deutschland, der seine Urkundstätigkeit nicht ohne ausreichenden Grund verweigern darf, sind die Mitarbeiter der Botschaft nicht zur Durchführung einer Beurkundung verpflichtet. Zudem ist nicht jeder Mitarbeiter der Botschaft zur Vornahme von Beurkundungen besonders ermächtigt. Beurkundungen können in der Botschaft daher nur nach vorheriger Prüfung des Vorgangs und Vereinbarung eines Termins durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen zu Beurkundungen in Erbschaftsangelegenheiten und für Vaterschaftsanerkennungen finden Sie unter dem jeweiligen Link auf unserer Webseite. Für die Beurkundung anderer Rechtsgeschäfte teilen Sie der Botschaft bitte Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und detaillierte Auskünfte zur Art des Rechtsgeschäfts mit. Nur so kann festgestellt werden, ob die von Ihnen gewünschte Beurkundung in der Botschaft durchgeführt werden kann. Die Botschaft wird Sie nach Prüfung des Vorgangs kontaktieren.

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